Koalitionsverhandlungen

SPD, Grüne, FDP: Diese Politiker verhandeln die Ampel

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Robert Habeck (l-r), Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der FDP, geben nach den Sondierungsgesprächen von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zur Bildung einer neuen Bundesregierung nach der Bundestagswahl ein Statement. Ab heute führen sie Koalitionsgespräche.

Robert Habeck (l-r), Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der FDP, geben nach den Sondierungsgesprächen von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zur Bildung einer neuen Bundesregierung nach der Bundestagswahl ein Statement. Ab heute führen sie Koalitionsgespräche.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin  Der Koalitionsvertrag der "Ampel" soll Ende November stehen. Dafür verhandeln über 200 Politiker in 22 Arbeitsgruppen. Eine Übersicht.

Die Zeichen stehen auf Rot-Gelb-Grün: SPD, Grüne und FDP haben Koalitionsverhandlungen aufgenommen – und sind sich wohl sicher, dass sie sich schnell über ein Regierungsprogramm einig werden können. Denn die Generalsekretäre der Ampel-Parteien kündigten an, dass sie bereits in der zweiten Dezember-Woche die Regierung übernehmen wollen

Der neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) solle in der Woche vom 6. Dezember gewählt werden, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Donnerstag in Berlin. Der fertige Koalitionsvertrag soll bis Ende November vorliegen. Am kommenden Mittwoch sollen dafür die Fachpolitikerinnen und -politiker aller drei Parteien 22 Arbeitsgruppen ihre Arbeit über ein gemeinsames Regierungsprogramm aufnehmen.

Mehr als 200 Politiker werden damit an den Koalitionsverhandlungen beteiligt sein. Diese werden in den Arbeitsgruppen - mit Ausnahme der Wochenenden - fast jeden Tag zu Gesprächen zusammenkommen, um dann bis zum 10. November Positionspapiere zu den einzelnen Bereichen zu erarbeiten. Die Schlussredaktion und die Klärung der bis dahin ungelösten Fragen übernimmt eine 18-köpfige Hauptverhandlungsgruppe, zu der die Parteispitzen gehören.