Katastrophenfall

Gemeindebund: Bürger sollen Vorräte für 14 Tage haben

Stromausfall: Vorsorge mit Not-Ausrüstung // IMTEST

Stromausfall: Vorsorge mit Not-Ausrüstung // IMTEST

Bei Stromausfall geht oft gar nichts mehr. So können Sie vorsorgen.

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Berlin  Deutschland ist nicht gut auf 'Kriegsszenarien' vorbereitet, warnt der Gemeindebund. Er fordert einen Neustart beim Katastrophenschutz.

  • Der Städte- und Gemeindebund fordert eine Reformation des Katastrophenschutzes
  • Deutschland sei nicht gut auf Kriege oder Überschwemmungen vorbereitet
  • Bürgerinnen und Bürger sollten daher Nahrung und Wasser bevorraten

Der Städte- und Gemeindebund fordert einen "völligen Neustart" beim zivilen Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Zu den Gefahren des Klimawandels wie Hitze und Überschwemmungen kämen jetzt Kriegsszenarien und Cyberbedrohungen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg gegenüber unserer Redaktion.

Notwendig seien ein funktionsfähiges Alarmsystem, eine bessere Ausrüstung der Feuerwehr und die Bevorratung von Lebensmitteln, Medikamenten und Geräten wie Notstromaggregate für Kliniken. Mit Blick auf mögliche Kriegsgefahren müssten auch neue Konzepte für Schutzräume entwickelt werden.

Gemeindebund: Bürger sollen sich eigenvorsorglich vorbereiten

Landsberg rief die Bürger dazu auf, mehr Eigenvorsorge zu betreiben. Der Staat könne "auch in Notsituationen nicht immer und überall leistungsfähig" sein, sagte er. "Deswegen ist zum Beispiel die Eigenbevorratung mit Wasser und Lebensmittel für 14 Tage das Gebot der Stunde."



Zugleich forderte der Städte- und Gemeindebund "mehr Planung und Realitätssinn" bei der Aufnahme von Menschen aus der Ukraine. Die Flüchtlinge müssten schnell registriert und gleichmäßig im Bundesgebiet verteilt werden.

Unverzichtbar sei "eine Offensive zur Schaffung von zusätzlichen Kita-Plätzen und Plätzen in der Schule, da insbesondere die Zahl der vertriebenen Kinder weiter steigt", verlangte Landsberg. Quereinsteiger auch aus dem Kreis der Vertriebenen müssten schnell eine Perspektive als Lehrer oder Erzieher bekommen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf waz.de

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