Europa League

Leverkusen gegen Celtic vor außergewöhnlicher Chance

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Leverkusens Trainer Gerardo Seoane (r) spricht beim Abschlusstraining zur Mannschaft.

Leverkusens Trainer Gerardo Seoane (r) spricht beim Abschlusstraining zur Mannschaft.

Foto: dpa

Die Stimmung war gelöst am Mittwoch im Training von Bayer Leverkusen. Es war richtig kalt, viele Spieler trainierten mit Schlauchschals und zogen sich diese wie Robert Andrich gar bis kurz unter die Augen.

Doch die Vorfreude auf das vorletzte Gruppenspiel der Europa League heute gegen Celtic Glasgow (18.55/RTL+) war greifbar. Schließlich wartet eine im Fußball außergewöhnliche Chance: Mit einem einzigen Sieg könnte Bayer nämlich gleich drei Hürden auf einmal überspringen.

Gruppensieg gegen Celtic holen

Ein Erfolg gegen Celtic würde schon den Gruppensieg sichern. Im letzten Spiel in Budapest könnte Trainer Gerardo Seoane dann alle belasteten Spieler schonen. Und wenn im Februar die Zwischenrunde steigt, könnte Leverkusen bei den Hin- und Rückspielen entspannt zuschauen. Denn die Gruppensieger marschieren seit dieser Saison direkt durch ins Achtelfinale.

Und auch, wenn Bayer dann bis Mitte März kein ernsthaftes Spiel mehr in Europa hätte, ist das natürlich das Ziel. Zumal die Situation immer noch nicht einfach ist. Denn von den letzten sieben Pflichtspielen gewann Bayer nur zwei: Eines beim 4:0 gegen Betis Sevilla in der Europa League, wo es irgendwie besser läuft als im Liga-Alltag. Und eines beim mühsamen 1:0 am Samstag gegen Bochum. Was zur Trendwende aber noch nicht taugt. "Wir können aus dem Spiel was mitnehmen", sagte Seoane: "Aber es sah schon anders aus, als wir uns das vorstellen. Wir brauchen eine kompaktere Leistung."

Die fünf länger verletzten Patrik Schick, Lucas Alario, Charles Aranguiz, Karim Bellarabi und Timothy Fosu-Mensah sind alle wieder im Mannschaftstraining, werden aber erst nach und nach bei Spielen zurückkommen. Ein entlastetes Programm bis März würde auch in dieser Hinsicht helfen. Und im Gegensatz zum frustrierenden Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Karlsruher SC wäre der Anlass für die freien Wochen diesmal ein positiver.

© dpa-infocom, dpa:211124-99-130358/3

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