Ex-Eintracht-Trainer Flüthmann – Kritik nach Aus in Braunschweig

Braunschweig.  Nach seinem Aus als Trainer von Eintracht Braunschweig übt Christian Flüthmann Kritik am Verein – geht aber auch mit sich selbst ins Gericht.

Blickt in einem Interview mit Kritik auf seinen Abgang bei Eintracht Braunschweig zurück: Christian Flüthmann.

Blickt in einem Interview mit Kritik auf seinen Abgang bei Eintracht Braunschweig zurück: Christian Flüthmann.

Foto: Peter Steffen / dpa

Zwei Monate nach seinem Aus bei Eintracht Braunschweig hat der ehemalige Trainer Christian Flüthmann die Umstände dieser überraschenden Trennung kritisiert. „Die Art und Weise hat mich auch menschlich enttäuscht, unabhängig davon, dass die letzten Ergebnisse bescheiden waren und die Kritik an meiner Person bis zu einem gewissen Grad sicherlich auch gerechtfertigt war“, sagte der 37-Jährige in einem Interview der Internetseite transfermakt.de.

„Doch es gab innerhalb meiner Zeit kein Krisengespräch. Ich hätte vollkommen verstanden, wenn vorher Klartext gesprochen worden und die Entlassung aufgrund eines Ultimatums entstanden wäre.“

Flüthmann: „Konnte Erwartungshaltung nicht bedienen“

Flüthmann war in Braunschweig erst vor dieser Saison vom Co- zum Cheftrainer befördert worden. Nach einem starken Saisonstart mit sechs Siegen in den ersten sieben Spielen fiel die Mannschaft im Herbst auf den fünften Tabellenplatz zurück, so dass der frühere Nachwuchscoach von Borussia Dortmund im November durch Marco Antwerpen ersetzt wurde.

„Ich glaube, der sehr gute Start hat sowohl intern als auch im Umfeld eine Erwartungshaltung hervorgerufen, die wir nicht bedienen konnten“, sagte Flüthmann. „Auch wenn es komisch klingt: Wahrscheinlich hätte uns ein schlechterer Start auf längere Sicht besser und nachhaltiger geholfen.“ dpa

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