Kästorf hat dreifachen Grund zur Freude

Kästorf. Gestern Abend ist die Entscheidung gefallen: Der SSV Kästorf hat den Zuschlag als Gastgeber fürs Finale des Fußball-Bezirkspokals bekommen. Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, die Partie gegen den Landesliga-Konkurrenten SSV Vorsfelde wird schon diesen Mittwoch angepfiffen.

Die Kästorfer hatten gestern dreifachen Grund zur Freude: Erst über den Halbfinalsieg gegen den „Favoritenschreck“ Sparta Göttingen, der mit der SVG Göttingen und TuSpo Petershütte bereits zwei Spitzenmannschaften der Landesliga ausgeschaltet hatte.

Dann über den frühen Finaltermin, für den sich der SSV bei Bezirks-Spielausschuss-Vorsitzender Wolfgang Reese stark gemacht hatte. „Anders war es bei uns ja schwierig. Schließlich verabschieden sich mehrere Spieler am Donnerstag und Freitag in den Urlaub. Und noch zwei weitere Wochen trainieren ist angesichts des Mammutprogramms der vergangenen Wochen fast unmöglich. Die Spieler sind einfach kaputt“, freut sich Kästorfs Co-Trainer Sven Mohwinkel über Reeses Einlenken. Nicht zuletzt, weil er am Mittwoch auf seine Bestbesetzung zurückgreifen kann.

Der dritte Grund zur Freude ist der Heimvorteil, der Kästorf zugesprochen wurde, für die SSV-Verantwortlichen eine mehr als gerechte Entscheidung. „Im laufenden Wettbewerb hatten wir nicht ein einziges Heimspiel“, schildert Mohwinkel. Und auch das bislang einzige Pokalfinale mit Kästorfer Beteiligung wurde 2009 auf fremdem Platz, dem des späteren Siegers Dostluk Spor Osterode, ausgetragen. msc

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