Runde 2: MTV Gifhorn gastiert nun bei Egestorf-Langreder

Gifhorn.  Das Pokalspiel gewannen die Schwarz-Gelben knapp – nun gibt es in der Fußball-Oberliga das schnelle Wiedersehen mit Egestorf-Langreder.

Am Sonntag stehen sich der MTV Gifhorn (links Stephan Wolf) und Egestorf-Langreder (rechts Robin Gaida) zum zweiten Mal in dieser Woche gegenüber. Mit einem Punkt wäre MTV-Coach Michael Spies schon zufrieden.

Am Sonntag stehen sich der MTV Gifhorn (links Stephan Wolf) und Egestorf-Langreder (rechts Robin Gaida) zum zweiten Mal in dieser Woche gegenüber. Mit einem Punkt wäre MTV-Coach Michael Spies schon zufrieden.

Foto: Darius Simka / regios24

Man könnte glauben, dass die Vorbereitung auf den nächsten Gegner in der Fußball-Oberliga selten so einfach gewesen sein dürfte für Michael Spies, den Trainer des MTV Gifhorn. Denn am Sonntag (15 Uhr) tritt seine Mannschaft bei jenem Team an, das sie am Mittwochabend mit 1:0 in der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals bezwungen hatte, dem 1. FC Germania Egestorf-Langreder.

Die Eindrücke von der Pokalpartie sind noch ganz frisch. Doch „ganz so einfach ist das für uns Trainer aber nicht, weil ja beide Erkenntnisse gewonnen haben, auf die man dann zu reagieren versucht“, sagt Spies. Die wichtigste Erkenntnis aus MTV-Sicht bezieht sich allerdings gar nicht auf den Kontrahenten: „Wir haben gesehen, dass wir auch gegen einen solch starken Gegner mithalten, ja sogar gewinnen können, wenn jeder einzelne Spieler 100 Prozent gibt“, so der Coach der Gifhorner. Insofern sei genau das auch für Sonntag die Grundvoraussetzung, um das Duell offen zu gestalten.

„Für ihren läuferischen Aufwand und kämpferischen Einsatz am Mittwoch gebührt meiner gesamten Mannschaft ein großes Kompliment“, betont Spies, der jedoch betont: „Aber wir haben auch gesehen: Wir dürfen gegen einen solchen Gegner nicht einen Schritt weniger machen. Wenn auch nur einer nicht richtig mitzieht, verlierst du gegen Egestorf.“

Der 1. FC habe im Pokalspiel gezeigt, über welche Qualitäten er verfügt. Allen voran Marko Ilic, der über Egestorfs linke Seite mächtig Dampf machte, habe ihm imponiert. „Er ist brutal schnell“, unterstreicht Spies. Um ihn im Zaum zu halten, „ist es wichtig, dass wir früh das Tempo aufnehmen. Fabian Schröder hat das über weite Strecken sehr gut gemacht.“ Auch bei Standardsituationen sei Egestorf stets gefährlich gewesen. Letztlich, das weiß Gifhorns Trainer, „muss alles zusammenpassen, um solche Spiele zu gewinnen. Und am Mittwoch war es eben so. Wir hatten einen überragenden Torwart, haben eine unserer Chancen genutzt und uns mit hohem Aufwand auch das nötige Glück erarbeitet.“

Ob dies alles nun ein zweites Mal gelingt, bleibt abzuwarten. Klar sei, so Spies, „dass Egestorf nach der unerwarteten Pokalniederlage mehr als nur ein bisschen angepiekst war“ und dies nun sicher zurechtrücken will.

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