Hillerse macht sich auf Kampf gefasst

Ummern.  Fußball-Bezirksliga 1 B: Der TSV reist zu Aufsteiger Ummern. Beide Mannschaften plagen Personalsorgen.

Felix Schrader und der TSV Hillerse reisen als Favorit nach Ummern, rechnen aber mit einem ähnlich kämpferischen Gegner wie zuletzt gegen Wilsche.

Felix Schrader und der TSV Hillerse reisen als Favorit nach Ummern, rechnen aber mit einem ähnlich kämpferischen Gegner wie zuletzt gegen Wilsche.

Foto: Jens Semmer / regios24

Die Fußball-Bezirksligisten VfL Germania Ummern (3:3 in Rethen) und TSV Hillerse (2:2 gegen Wilsche) sind am vergangenen Wochenende durch späte Ausgleichstreffer doch noch zu Punktgewinnen gekommen. Nun kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zwischen dem Aufsteiger und einem Titelfavoriten. Anpfiff in Ummern ist am Sonntag um 14.30 Uhr.

„Es wird ein ähnliches Spiel wie gegen Wilsche“, vermutet TSV-Trainer „Charly“ Melaouah und erläutert: „Es wird viel über die Physis gehen. Bei einem Aufsteiger ist es immer so, dass die ersten Spiele mit einer gewissen Euphorie angegangen werden. Ummern wird um jeden Zentimeter kämpfen“, warnt Melaouah.

Die Prämisse für die Hillerser sei daher, körperlich dagegenzuhalten. Ab davon „müssen wir schnell und sauber nach vorne spielen, dabei Ball und Gegner laufen lassen“, gibt der TSV-Teamchef vor. Dabei wird er aber weiterhin auf einige Akteure verzichten müssen. „Wir haben in Summe sieben angeschlagene beziehungsweise verletzte Spieler“, gibt Melaouah an.

Auch aufseiten des VfL bestehen nach wie vor Personalsorgen. „Wir hatten in der vergangenen Woche schon Probleme“, gibt Ummerns Trainer Jörg Drangmeister zu. Insbesondere in der Offensive seien die personellen Möglichkeiten spärlich. Gegen die FSV reichte es zwar dennoch zu einem Remis, „Hillerse ist aber ein anderer Gegner als Adenbüttel – und der klare Favorit“, stellt Drangmeister klar.

„Es wird sehr schwer werden, etwas mitzunehmen“, ist sich Ummerns Trainer sicher. Das Risiko, bei der angespannten Lage auf angeschlagene Spieler zurückzugreifen „ist mir zu groß. Danach spielen wir gegen Gamsen, das ist das für uns wichtigere Spiel.“

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