Fußball-Oberliga

MTV Gifhorn: Vier gute Chancen – beim 0:4

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Eine ordentliche Leistung war zu wenig beim heimstarken SC Spelle-Venhaus: Marc Upmann (links) und der MTV Gifhorn verloren beim Topteam am Ende klar mit 0:4.

Eine ordentliche Leistung war zu wenig beim heimstarken SC Spelle-Venhaus: Marc Upmann (links) und der MTV Gifhorn verloren beim Topteam am Ende klar mit 0:4.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Gifhorn.  Die Gifhorner bleiben beim SC Spelle-Venhaus erneut ohne Torerfolg, liegen nach vier Minuten hinten und verlieren am Ende etwas zu hoch.

Sie spielten zum zweiten Mal in Folge gegen ein Topteam, waren wieder keineswegs chancenlos – und standen einmal mehr mit leeren Händen da. Die Oberliga-Fußballer des MTV Gifhorn traten die 260 Kilometer lange Heimreise vom SC Spelle-Venhaus mit einer 0:4 (0:1)-Niederlage im Gepäck an.

Jonas Loock hütet das Tor des MTV Gifhorn

Eine Überraschung hatte es für die MTV-Fans schon vor dem Anpfiff gegeben: Denn diesmal stand nicht Kapitän Tobias Krull zwischen den Pfosten, sondern Sommer-Zugang Jonas Loock hütete das Tor der Schwarz-Gelben. „Jonas hat sich ordentlich präsentiert, seitdem er bei uns ist. In so einer Phase der Saison kann ich ihn dafür belohnen. Den Einsatz hatte er sich verdient“, konstatierte Gifhorns Coach Georgios Palanis.

Loocks Pflichtspielpremiere im Dress der Schwarz-Gelben hätte nicht bitterer beginnen können. Keine 240 Sekunden waren gespielt, da musste der Ex-Isenbütteler erstmals hinter sich greifen. Nach einem Fehlpass im zentralen Bereich reichte Spelle ein Steckpass, um Torjäger Felix Schmiederer auf die Reise zu schicken – bereits sein zehnter Saisontreffer. Damit hat er ein Tor mehr auf seinem Konto als die gesamte MTV-Mannschaft.

Gifhorner hätten zur Pause führen können

„So kannst du nicht in ein Spiel in Spelle starten“, meinte Palanis kopfschüttelnd, der in der Folgezeit jedoch einen starken Auftritt seiner Elf sah. „Der Gegner hatte bis zur Pause außer dem Tor nichts. Wir haben vier gute Chancen gehabt“, erklärte Gifhorns Trainer. Und in dem Moment rief ihm ein Speller Zuschauer zu: „Ihr hättet zur Pause ja auch 2:1 führen können.“

Ja, hätten sie… Doch bei den Schwarz-Gelben zeigte sich das alte Problem: Es fehlt einfach an Durchschlagskraft und Torgefahr. „Wir haben in den beiden Spielen gegen die Topteams aus Heeslingen und Spelle insgesamt sieben sehr gute Chancen gehabt – und haben kein Tor erzielt“, monierte Palanis: „Wir wussten aber im Vorfeld, dass es in diesen Partien schwer wird. Jetzt müssen wir uns auf Pattensen fokussieren und uns das Selbstvertrauen im Training zurückholen.“

Mit einem Doppelschlag nach rund einer Stunde sorgten die Hausherren für die Entscheidung und legten in der Schlussphase noch den vierten Treffer nach. „Das Ergebnis war am Ende auf jeden Fall zu hoch“, sagte Palanis.

MTV: Loock – M. Saikowski, Hajdari, Palanis (66. Jaeger), Pieper (75. F. Schröder) ­­– Grah, Upmann – Marvin Luczkiewicz, Iddrisu (66. Schmidtke), Denker (66. Rodrigues) – Leese (66. Ayaz).

Tore: 1:0 Schmiederer (4.), 2:0 Dosquet (57.), 3:0 Bünker (61.), 4:0 Elfert (83.).

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