Sportabzeichen-Ehrung: Lehre und Rümmer stehen vorne

Helmstedt.  Der Kreissportbund Helmstedt führt die Veranstaltung dieses Mal im Maschstadion durch. Siegfried Käse erlangt das Abzeichen zum bereits 60. Mal.

Ehrung – aber bitte mit Abstand: Damit die Veranstaltung auch in Zeiten von Corona ohne Probleme und für alle sicher vonstatten gehen konnte, führte der Kreissportbund sie im Maschstadion durch. 

Ehrung – aber bitte mit Abstand: Damit die Veranstaltung auch in Zeiten von Corona ohne Probleme und für alle sicher vonstatten gehen konnte, führte der Kreissportbund sie im Maschstadion durch. 

Foto: Trommler / regios24

Um die Leistungen aus dem Jahr 2019 beim Erwerb der Deutschen Sportabzeichens zu würdigen, hat der Kreissportbund (KSB) Helmstedt zu einer zentralen Sportabzeichen-Ehrung unter Corona-Bedingungen ins Maschstadion eingeladen. Torsten Dill vom KSB begrüßte die rund 50 Anwesenden und bat noch einmal um Verständnis für die außergewöhnlichen Umstände.

Dann begann er, unterstützt von Byrgit Grudke (Vorsitzende des Sportabzeichen-Ausschusses), den Ehrungsteil mit der Sonderehrung der DRK-Kindergärten der Samtgemeinde Nord-Elm, die für ihren Einsatz um das Mini-Sportabzeichen ausgezeichnet wurden.

Weiter ging es mit den Vereinen, die getrennt nach absoluter Zahl sowie prozentual nach Mitgliedern geehrt wurden. „Damit nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Vereine eine Chance haben, haben wir die Trennung eingeführt“, erläuterte Dill. Bei den absoluten Zahlen hatte der VfL Lehre mit 170 die meisten Teilnehmer, gefolgt vom TSV Lelm, der es auf 106 Sportabzeichen brachte. Die TSG Königslutter wurde mit 79 Abzeichen Dritter. Prozentual landete der LAV Rümmer (22,12 Prozent) auf Rang 1 – vor dem VfL Lehre (19,59) und dem TSV Lelm (18,37).

Bei den Schulen hatte in der einfachen Wertung das Gymnasium Anna-Sophianeum (307) vor dem Gymnasium am Bötschenberg (286) und er Grundschule Lessingstraße (170) die Nase vorn. Prozentual sah es so aus: 1. Platz GS Ludgeri (76 Prozent), 2. Platz GS Lessingstraße (74,34) und 3. Platz GS Friedrichstraße (55,67). Das Gymnasium am Bötschenberg erhielt eine weitere Ehrung, da es an den Landesmeisterschaften teilgenommen hatte und erneut Sieger wurde.

Nun standen noch die Ehrungen für mehrfache Teilnahmen nach dem 18. Lebensjahr an. Auf nunmehr 30 erworbene Deutsche Sportabzeichen kommt Bernhard Nawrot. Der 81-Jährige, der noch aktiver Tennissportler ist, freute sich über die Ehrung und verriet, warum er immer wieder dabei ist: „Der Sport hält mich geistig und körperlich fit, und das Sportabzeichen will ich noch mindestens fünfmal machen.“ Allerdings gehörte Nawrot noch nicht dem Kreis derjenigen mit den meisten Teilnahmen an: Für 35-mal erhielten Annemarie Butte und Heike Linke ihre Urkunde. Auf 40 erfolgreiche Teilnahmen können Beate Jäger, Jan Christians und Bernd-Heinrich Klaus stolz sein. 45-mal war Roland Möbus dabei, einsame Spitze ist Siegfried Käse, der unglaubliche 60-mal das Sportabzeichen abgelegt hat – eine beeindruckende Bilanz. In der Familienwertung wurde derweil noch die Familie Kerlin/Jäcke für 15 Teilnahmen ausgezeichnet.

Schließlich bedankte sich Torsten Dill ausdrücklich bei Ralf und Elke Pinkernelle aus Königslutter, die beide 25 Jahre als ehrenamtliche Prüfer und Helfer bei der Abzeichen-Abnahme mitgewirkt haben.


Sportabzeichen-“Jubilare“

15-mal
Helge Dornfeld, Rüdiger Bösing, Roswitha Köhler, Siefried Winkler, Michael Bartsch, Andreas Lahr, Claus Cranz, Gudrun Sobiech, Sven Meyer, Ute Piecha, Marion Futterschneider, Uwe Kastner, Roswitha Pieper, Martin Ponczek, Helga Alsleben, Harald Nowak, Daniel Kruse.


20-mal

Alfred Bötel, Remco van Deijk, Rainer Marx, Jörn Schenke, Annerose Schmidt


25-mal

Monika Lachmann, Ingrid Weinhold

30-mal

Marlene Jendzok, Karsten Wilhelm, Bernhard Nawrot


35-mal

Annemarie Butte, Heike Linke


40-mal

Beate Jäger, Jan Christians, Bernd-Heinrich Klaus


45-mal

Roland Möbus


60-mal

Siegfried Käse


Familie

Kerlin/Jäcke (15-mal)

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