Ein Heimspiel ohne Heimspielatmosphäre für Königslutter

Königslutter.  Basketball-Regionsliga: Die TSG hat ihr erstes Spiel in eigener Halle, muss gegen die SG Braunschweig III aber ohne Zuschauer auskommen.

Die TSG Königslutter, am Ball Majed Alsouda, wird im ersten Heimspiel der Saison ohne die Unterstützung der Zuschauer auskommen müssen.

Die TSG Königslutter, am Ball Majed Alsouda, wird im ersten Heimspiel der Saison ohne die Unterstützung der Zuschauer auskommen müssen.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Ein bislang unbekannter Gegner und eine bislang unbekannte Situation: Am 2. Spieltag der Basketball-Regionsliga Nord empfängt die TSG Königslutter an diesem Sonntag von 16 Uhr an die SG Braunschweig III. Der Heimvorteil für die TSG liegt dieses Mal allerdings ausschließlich in den Gegebenheiten der Jürgen-Gerke-Halle, nicht aber in der Unterstützung durch die Zuschauer – die sind nämlich nicht erlaubt.

„Wir freuen uns natürlich immer auf die Heimspiele, aber dieses Mal ist eben auch ein dicker Wermutstropfen dabei“, beschreibt TSG-Spielertrainer Christian Schöndube. Weil für die sehr kleine Halle noch kein praktikables Hygienekonzept erarbeitet werden konnte, das auch Zuschauer mit einschließt, bleiben die Ränge leer. „Das wird schon komisch werden“, sagt Schöndube vor dem Heimspiel ohne echte Heimspielatmosphäre. „Wir hoffen aber, dass wir zum zweiten Heimspiel so weit sind, dass dann auch wieder Fans dabei sein können. Denn wir haben nach unserem nächsten Auswärtsspiel eine einmonatige Punktspielpause“, schiebt der TSG-Coach nach.

Ungewiss ist auch, welch ein Gegner sie erwartet – die SG Braunschweig III hatte in der vergangenen Spielzeit lediglich den fünften Platz in der nur sieben Teams umfassenden Bezirksklasse Harz erreicht, dann aber im Zuge der Umstrukturierung der Ligen einen Nachrückerplatz in der Regionsliga, der bisherigen Bezirksliga, erhalten. Zum Saisonauftakt hatten die Löwenstädter am Mittwochabend eine 59:83-Heimniederlage gegen Titelaspirant MTV Salzdahlum kassiert.

„Wir haben dennoch keinen Grund, irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt Schöndube mahnend. „Leichte Gegner gibt es in dieser Liga nicht. Wenn man keine 100 Prozent gibt, verliert man eben.“ Das habe sich bei der Auftaktschlappe der Domstädter bei den Schapen Sharks II gezeigt, als sie im ersten Viertel in der Verteidigung nicht entschlossen genug agiert hatten. Dem Rückstand lief die TSG bis zum Schluss vergeblich hinterher.

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