Schunter bittet Vatan zum Kreisliga-Topspiel

Helmstedt.  Fußball: Die Wossmann-Elf erwartet einen spielstarken Gast. Derweil hoffen die Aufsteiger auf ihre ersten Punkte in der neuen Liga.

Anders als die Schunter-Reserve (in Rot), die beim 1:10 gegen Vatan um Spielertrainer Giuseppe Marchese (rechts) chancenlos war, hofft die "Erste" des FC auf Zählbares gegen die Lutteraner.

Anders als die Schunter-Reserve (in Rot), die beim 1:10 gegen Vatan um Spielertrainer Giuseppe Marchese (rechts) chancenlos war, hofft die "Erste" des FC auf Zählbares gegen die Lutteraner.

Foto: Darius Simka / regios24

Sie warten noch auf die ersten Zähler: Die beiden Aufsteiger TSV Süpplingenburg und SG Rottorf/Viktoria Königslutter belegen früh in der Saison die beiden Abstiegsplätze der Fußball-Kreisliga und sind deshalb in ihren Heimspielen am Sonntag heiß auf die ersten Punktgewinne. Das Topspiel des dritten Spieltags steigt aber an der Raiffeisenallee in Flechtorf.

FC Schunter – FC Vatan Spor Königslutter (So., 15 Uhr). Dort empfängt nämlich Schunter den FC Vatan Spor. Die Hausherren haben ihre bisherigen vier Pflichtspiele allesamt gewonnen, die Gäste schossen sich derweil durch den 10:1-Sieg im A-Pokal unter der Woche bei Schunters Reserve für das Duell warm. „Vatan gehört für mich neben Nordkreis, Essenrode und uns zu den spielstärksten Teams der Liga“, sagt Schunters Spielertrainer Julien Wossmann. Er verfolgte Vatans einzige Pflichtspielniederlage in Essenrode am ersten Spieltag (3:4) live mit und sah offensiv einen sehr starken Vortrag der Gäste. „Wir müssen noch besser verteidigen als zuletzt, dann haben wir eine Chance.“

Helmstedter SV – FC Nordkreis (So., 15 Uhr). Der HSV feierte durch das 6:4 in Süpplingenburg vor einer Woche den ersten Saisonsieg, Spielertrainer Marco Behse gab aber an, aufgrund der Qualität der Partie Augenschmerzen gehabt zu haben. „Es hätte vier rote Karten geben müssen, dazu noch die vier Elfmetertore: Das war Comedy“, wie es Behse ausdrückt. Obwohl seine Elf noch Probleme bei eigenem Ballbesitz habe, ist der „Zehner“ zuversichtlich, „dass wir gegen Nordkreis besser Fußball spielen als zuletzt“.

TSV Süpplingenburg – MTV Frellstedt (So., 15 Uhr). Auch für Süpplingenburgs Coach Julian Reimann war es eine verrückte Begegnung gegen den HSV, „in der wir auch acht Tore hätten erzielen können“. Insgesamt fehle es seiner Truppe noch an der Kraft und Konzentration, um ein Spiel gegen einen erfahrenen Kreisligisten über 90 Minuten erfolgreich zu gestalten. Gegner Frellstedt sah der TSV-Trainer am Mittwoch im A-Pokal in Danndorf (0:5). „Sie werden gegen uns ganz anders auftreten, auch, weil sie einige Mittelfeldspieler für Sonntag geschont haben“, erklärt Reimann. „Wenn man die Frellstedter aber früh anläuft, sind sie zu knacken.“

STV Holzland – TSV Germania Helmstedt (So., 15 Uhr). Holzland wird bislang vom Verletzungspech verfolgt, ließ auf das ärgerliche Ausscheiden im A-Pokal bei der SG Sundern (0:1) aber einen 3:2-Sieg in der Liga beim TSV Barmke folgen. Gegen die Germanen, laut STV-Trainer Emil Schaffner kein „Übergegner“, soll nun der nächste „Dreier“ folgen: „Es wird auf unsere eigene Leistung ankommen.“

TSV Danndorf – TSV Barmke (So., 15 Uhr). Die Hausherren waren unter der Woche im A-Pokal im Einsatz (5:0 gegen Frellstedt). Danndorfs-Spielertrainer Chris Kunau macht sich trotz des sechsten Spiels in nur 15 Tagen aber keine Sorge um die körperliche Verfassung seines Teams, „da wir einen großen Kader haben“ und sich dem Coach somit die Chance bietet, ordentlich zu rotieren. Gegner Barmke wartet noch auf den ersten Punktgewinn, „für mich ist der TSV aber kein schlechter Gegner“, betont Kunau.

Außerdem spielen: TuS Essenrode – SpVg Süpplingen, SG Rottorf/Viktoria Königslutter – FSV Schöningen II (beide So., 15 Uhr).

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