Barmkerinnen haben wohl das nächste Bollwerk zu knacken

Barmke.  Fußball-Oberliga: Der TSV ist beim MTV Barum gefordert – und rechnet mit defensiven, aber einsatzfreudigen Gastgeberinnen.

Die Barmkerinnen werden wieder die Lücken in einer dichten gegnerischen Abwehr finden müssen. Jannika Pribyl (re.) wird dem TSV dabei in Barum jedoch nicht helfen können, sie ist privat verhindert.

Die Barmkerinnen werden wieder die Lücken in einer dichten gegnerischen Abwehr finden müssen. Jannika Pribyl (re.) wird dem TSV dabei in Barum jedoch nicht helfen können, sie ist privat verhindert.

Foto: Jens Semmer / regios24

Schon in der vergangenen Saison gehörten die Fußballerinnen des TSV Barmke zu den Top-Teams der Oberliga – und waren deshalb einige Mal mit recht defensiv ausgerichteten Gegnerinnen konfrontiert. In dieser Saison gelten sie in ihrer Staffel als Top-Favorit, „deshalb müssen wir damit umzugehen lernen, dass wir immer wieder ein Bollwerk zu knacken haben. Das war in den ersten Pflichtspielen so – und das wird sicher auch am Sonntag wieder so sein“, ahnt TSV-Coach Marcel Kirchhoff vor der Partie beim MTV Barum (13 Uhr).

Barmke ist mit vier Zählern aus zwei Spielen ordentlich in die Saison gestartet. Wenngleich sie sich zwei Zähler mehr erhofft hatten, „stecken wir ja nicht gleich in einer Krise. Wir haben beim 1:1 in Bemerode am letzten Sonntag ein wirklich gutes Spiel gemacht, nur eben unsere Chancen nicht genutzt“, sagt Kirchhoff. Es gebe also für seine Spielerinnen keinen Anlass, an der eigenen Stärke zu zweifeln. Im Training am Mittwoch habe er den Fokus auf die Chancenerarbeitung und den Abschluss gelegt – und dabei hätten seine Spielerinnen die Tornetze ordentlich strapaziert.

Dies gilt es nun am Sonntag ins Spiel zu übertragen, denn Barum, das im Sommer etliche Abgänge zu verzeichnen hatte und vor allem mit Spielerinnen aus dem B-Juniorinnen-Team ergänzt wurde, „wird ebenfalls tief stehen und auf Konter setzen“, so Kirchhoff. Die Ausgangslage sei ähnlich wie vor der Partie in der letzten Saison – damals verloren die favorisierten Barmkerinnen mit 1:2. „Auf Barums Homepage hieß es hinterher: ,Mentalität schlägt Qualität’. Wir sind auch dieses Mal wieder der Favorit, aber Barum wird mit Einsatz und Kampf dagegenhalten“, ist der TSV-Trainer überzeugt.

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