Union setzt den Gastgeber unter Druck

Groß Elbe.  Der SV Innerstetal verliert das Derby der Fußball-Bezirksliga 3A auf eigenem Platz mit 0:2.

Das Nachsehen hat in dieser Szene SVI-Abwehrspieler Steve Biedermann (rechts) gegen Unions Melvin Sander.  

Das Nachsehen hat in dieser Szene SVI-Abwehrspieler Steve Biedermann (rechts) gegen Unions Melvin Sander.  

Foto: Klaus Fraedrich / Regio-Press

Die Befürchtungen von Frank Dierling, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Innerstetal, vor dem Derby der Staffel 3A sollten sich bewahrheiten. Die Gastgeber, denen drei erfahrene Spieler fehlten, mussten sich am Ende auf eigenem Platz in Groß Elbe Union Salzgitter mit 0:2 (0:1) geschlagen geben.

Die Gäste begannen mit hohem, sehr aggressivem Pressing und setzten so die Hausherren unter Druck, denen zunächst kaum ein Angriff bis in Strafraumnähe der Gäste gelang. Dabei profitierte Union von dem unglücklichen Eigentor des SVI, der sich dadurch nicht entmutigen ließ und sich immer wieder gegen den Druck der Südstädter stemmte. Allerdings bekamen die Dierling-Schützlinge nie richtig Zugriff auf das Spiel, in dem Union andererseits bis zur Pause keine weitere klare Chance mehr erspielte. Erst gegen Ende der ersten Hälfte ließ der Druck der Gäste etwas nach.

Nach Wiederbeginn wurde ein Treffer von Dennis Ruhrmann wegen Abseitsposition nicht gegeben (49,), ehe ein schneller Angriff über die rechte Seite zu einer Vorentscheidung führte. Später allerdings besaß der Gast noch gute Chancen, die er zum Leidwesen seines Trainer Lars Freytag liegen ließ. „Wir haben nichts zugelassen“ freute sich Freytag dennoch, während sein Gegenüber die gute kämpferische Einstellung seiner Mannschaft lobte.

Tore: 0:1 Steve Biedermann (10.), 0:2 Sebastian Schmidt (52.)

SVI: Schnute – Sascha Lichter, Malte Masberg, Biedermann, Englert – Kahler, Ahrens (69. Staniszewski), Müller, Gashi – Fricke, Rosowski

Union: Weykamp – Weiß, Alexander Bischoff, Dennis Ruhrmann – Sebastian Bischoff, Borgs, Schmidt (85. Salge), Holland – Sander, Koziol (65. Matolcsi), Justin Ruhrmann (77. Jaczak)

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