Nächster kurzer Arbeitstag für Wojcicki

Wolfsburg  Der Wolfsburger Mittelgewichts-Profi Patrick Wojcicki gewinnt in Hamburg durch K.o. in Runde 2.

Der Wolfsburger Profiboxer Patrick Wojcicki (rechts) besiegte den Georgier Robizon Omsarashvili durch K.o. in Runde 2.

Der Wolfsburger Profiboxer Patrick Wojcicki (rechts) besiegte den Georgier Robizon Omsarashvili durch K.o. in Runde 2.

Foto: imago/Mausolf

Das ging schnell: Nach 4:20 Minuten war der Arbeitstag von Patrick Wojcicki bei der Boxgala in der Hamburger Barclaycard-Arena schon wieder beendet. Der Wolfsburger Profi, der für den Berliner Sauerland-Stall die Handschuhe schnürt, besiegte im Rahmeprogramm des EM-Duells zwischen Dereck Chisora und Kubrat Pulev den Georgier Robizon Omsarashvili durch K.o. in der zweiten Runde.

Erstmals hatte Wojcicki sich ins Mittelgewicht „gehungert“, es auf 72,4 Kilogramm gebracht. In dieser Gewichtsklasse darf er sich bessere Chancen ausrechnen, zügig Richtung Weltspitze zu kommen. Denn er ist der einzige in diesem Limit bei seinem Boxstall. In dem auf vier Runden angesetzten Kampf fühlte er sich auch gleich pudelwohl: „Das Abnehmen in der Woche vor dem Kampf war anstrengend, doch nach dem Wiegen am Freitag habe ich dann gleich wieder aufgetankt. Ich denke, dass ich im Mittelgewicht meinen Weg gehen werde, und dass das der richtige für mich ist.“

Wojcicki präsentierte sich gegen den größer gewachsenen Georgier, dessen Kampfrekord sich mit 23 Siegen in 39 Kämpfen ganz passabel liest, einmal mehr sehr variabel und souverän. Dementsprechend ging es auch mit einer Führung in die erste Pause. „Es war sehr klar für mich, es war ein bisschen Abtasten, aber ich habe ihn auch schon gut getroffen“, so die Einschätzung des Wolfsburgers zu den ersten drei Minuten.

Danach zog der Schützling von Trainer Antony Spatola das Tempo ein wenig an – und für 26-jährigen Georgier wurde es offenbar auch schon zu schnell: Wojcicki setzte zu einer Schlagkombination an, traf Omsarashvili mit der Rechten am Kinn, setzte noch zwei Mal nach, sein Gegner fiel in den Ringstaub und wurde vom Ringrichter ausgezählt – ein klassischer Knockout. Der dreifache Amateur-Meister: „Die Rechte war ausschlaggebend. Ich bin natürlich wieder sehr zufrieden mit dem Auftritt.“ Für den 24-Jährigen war es im vierten Profikampf der vierte Erfolg, zum dritten Mal gewann er bereits vorzeitig.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder