Wegen Chipmangel

Neuwagen-Transporteure kämpfen ums Überleben

Ein Güterzug mit Neuwagen fährt über die Marienbrücke in Dresden.

Ein Güterzug mit Neuwagen fährt über die Marienbrücke in Dresden.

Foto: dpa

Transporteure von Neuwagen fürchten angesichts von Schwierigkeiten in der Autobranche um ihre Existenz.

Hintergrund ist dem Verband der Europäischen Fahrzeuglogistik (ECG) zufolge der Mangel an Mikrochips, der Fahrzeugbauern schon seit längerem zusetzt.

"Die Branche kämpft vor dem vorhersehbar dritten schlechten Jahr in Folge ums Überleben und benötigt die Unterstützung der Automobilindustrie", sagte Verbandspräsident Wolfgang Göbel vor Beginn der ECG-Jahreskonferenz am Donnerstag in Brüssel. Der Verband vertritt eigenen Angaben zufolge knapp 140 Unternehmen, darunter die Güterverkehrstochter der Bahn, DB Cargo.

Die vertretenen Unternehmen kümmern sich um den Transport von Fahrzeugen über Autobahnen, Schienen oder per Schiff. In der Autoindustrie kommt es derzeit immer wieder zu Produktionsstopps und Schichtausfällen, weil Halbleiter fehlen.

© dpa-infocom, dpa:211014-99-591316/4

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