Cremlingen hat neuen Kreisverkehr – Vollsperrung aufgehoben

Weddel.  Die Umleitungen an der K141 bei Weddel, Cremlingen und Klein Schöppenstedt haben ein Ende. Auch Radfahrer sollen vom Kreisel profitieren.

Die Vollsperrung auf der K141 wurde aufgehoben. Gaben den Verkehrskreisel frei (von links): Torsten Ruhe, Harald Koch, Christiana Steinbrügge, Britta Röper und Detlef Kaatz. 

Die Vollsperrung auf der K141 wurde aufgehoben. Gaben den Verkehrskreisel frei (von links): Torsten Ruhe, Harald Koch, Christiana Steinbrügge, Britta Röper und Detlef Kaatz. 

Foto: Udo Starke

Nach einer Bauzeit von vier Monaten und somit vier Wochen schneller als geplant wurde am Donnerstag der neue Kreisel am Knotenpunkt Helmstedter Straße an der K141, in Richtung Weddel, Cremlingen, und Klein Schöppenstedt für den Verkehr freigegeben. Der Landkreis Wolfenbüttel hat als Bauherr rund 870.000 Euro investiert, für die aber auch Fördermittel des Bundes in Höhe von 60 Prozent der Kosten in Anspruch genommen werden konnten. Auch Fahrradfahrerinnen und -fahrer sowie Pendler in öffentlichen Verkehrsmitteln sollen profitieren.

Bis zu 20.000 Fahrzeuge fahren auf der Landstraße bei Cremlingen

Freigegeben wurde der Verkehrskreisel durch Landrätin Christiana Steinbrügge im Beisein der jeweiligen Ortsbürgermeister und Bürgermeister Detlef Kaatz. Steinbrügge lobte die Arbeit des Bauunternehmens Strabag, das für die Arbeiten verantwortlich gewesen ist. „Straßenbauarbeiten unter Vollsperrung sorgen ja selten für große Freude. Es müssen Umleitungen gefahren werden, der tägliche Weg zu Arbeit, Kindergarten oder Schule verlängert sich erheblich – und das für Monate“, sagte die Landrätin. Mit dem neuen Kreisverkehr werde die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht. Gerade in diesem Bereich der Gemeinde Cremlingen gebe es das höchste Verkehrsaufkommen im gesamten Landkreis. Täglich seien auf der K141 bis zu 20.000 Fahrzeuge unterwegs.

Ein Radweg wurde gebaut

Der Kreisverkehr soll dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden. Auch Fahrradfahrer und Pendler im öffentlichen Nahverkehr sollen entlastet werden. Dafür sollen ein Radweg sowie zwei barrierefreie Bushaltestellen sorgen.

Steinbrügge ging auch auf die allgemeine Verkehrssituation im Landkreis ein. „2018 hatten wir angekündigt, vier Kreuzungsbereiche mit Kreisverkehren auszustatten. Dazu zählen noch die Apelnstedter Kreuzung in der Samtgemeinde Sickte sowie die Kreuzung L500 und K85 bei Gielde in Schladen-Werla und die Kreuzung an der L630 und K4 zwischen Ahlum und Atzum“, erläuterte sie weitere Pläne. Hierbei kooperiere der Kreis mit dem Land, um den Ausbau umzusetzen.

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Ein dickes Kompliment zollte auch Bürgermeister Detlef Kaatz an alle am Bau Beteiligten. „Die Zeit der Umleitungen ist endlich passé“, sagte er und ergänzte, man setze sich zudem noch das Ziel, die beiden Bushaltestellen mit Häuschen zu versehen, um einen Witterungsschutz bieten zu können. Die Verkehrssicherheit in der Gemeinde Cremlingen höre mit der Fertigstellung des Kreisels nicht auf, versprach Kaatz.

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