Nordkopf-Tower ist Bau des Jahres 2018

Stadtmitte.   Das Fachportal German Architects kürt das Gebäude. Der Nordkopf-Tower ging 2014 aus einem Architektenwettbewerb hervor.

Der Wolfsburger Nordkopf-Tower.

Der Wolfsburger Nordkopf-Tower.

Foto: Matthias Leitzke / Stadt Wolfsburg

Seit Ende 2017 ergänzt der Wolfsburger Nordkopf-Tower mit seiner markanten Metallschindelfassade die bauliche Gestaltung des Nordkopfs. Als prägnanter Punkt bildet er einen wichtigen Baustein in der städtebaulichen Entwicklung am Nordkopf. Auch beim nationalen Fachpublikum findet das neue Kunden- und Verwaltungszentrum der LSW und Stadtwerke Unternehmensgruppe großen Anklang.

Das Fachportal German Architects kürte das Gebäude jetzt zum Bau des Jahres 2018, wie die Stadt mitteilt. Im vergangenen Jahr war der Nordkopf-Tower bereits in der engeren Wahl zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur. Das Architektennetzwerk German Architects stellt wöchentlich aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählte aktuelle Bauprojekte vor, die am Ende des Jahres zur Wahl zum Bau des Jahres antreten.

Der Wolfsburger Nordkopf-Tower vom Büro Schulz und Schulz aus Leipzig setzte sich in der Abstimmung gegen die rund 50 Mitbewerber durch. Auf dem zweiten Platz landete das Büro Graft aus Berlin mit dem Seezeitlodge Hotel & Spa im saarländischen Gonnesweiler. Den dritten Rang belegt das Berliner Büro LAVA mit dem Neubau der Jugendherberge in Bayreuth.

Der Nordkopf-Tower ging 2014 aus einem Architektenwettbewerb hervor. Die gut durchdachten Vorgaben durch die Stadtplanung und den Bauherren waren für das Büro Schulz und Schulz eine wichtige Voraussetzung für die gelungene Umsetzung. Als eine Art Gelenk verknüpft das zehngeschossige Gebäude heute bestehende Höhenniveaus, Achsen und Blickbeziehungen. „Es war uns wichtig, auf der einen Seite eine qualitätsvolle Platzgestaltung mit Begleitung der zentralen Stadtachse und auf der anderen Seite einen qualitätsvollen Hochpunkt als städtebauliche Orientierungsmarke zu etablieren“, unterstreicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

„Die intensiven Untersuchungen und Analysen im Vorfeld haben sich, wie zu sehen ist, gelohnt.“ Im zweigeschossigen Sockel des Turms ist das Kundencenter untergebracht. Durch die großzügige Offenheit wird eine Verflechtung mit dem Stadtraum eingegangen. „Nach rund einem Jahr Betrieb hat sich das Gebäude auch in der Nutzung bewährt. Die offenen und hellen Büros sowie die großzügigen öffentlichen Bereiche entsprechen unserer Entwicklung zu einem modernen Arbeitgeber und Dienstleister“, erklärt Sybille Schönbach, Geschäftsführerin der LSW Holding, in der Mitteilung.

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