ÖPNV in Wolfsburg

108 Echtzeitanzeigen für die Wolfsburger Bushaltestellen bis 2022

Bis 2022 sollen fast 500 Echtzeitanzeiger in der Region installiert werden. Auch in Wolfsburg sind zahlreiche Änderungen geplant.

Bis 2022 sollen fast 500 Echtzeitanzeiger in der Region installiert werden. Auch in Wolfsburg sind zahlreiche Änderungen geplant.

Foto: WVG

Wolfsburg.  Auch in den Bussen soll der Service steigen, etwa durch Monitore mit Fahrtverlauf und Anschlussmöglichkeiten sowie echtzeitfähige Bordrechner.

Die WVG arbeitet aktuell am Projekt „Echtzeitinformation“. Gemeinsam mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) sollen in der gesamten Region bis zum Jahr 2022 fast 500 Echtzeitanzeiger installiert werden. Schon Anfang 2021 haben die Infrastrukturarbeiten in Wolfsburg begonnen, um 108 DFI-Anzeiger im Stadtgebiet aufzustellen. Das dynamische Fahrgastinformationssystem (DFI) zeigt den Fahrgästen, an den Haltestellen, die aktuelle Ankunfts- und Abfahrtzeit in Echtzeit an. Somit haben die Kunden einen minutengenauen Überblick darüber, wann ihr Bus tatsächlich kommt, so die WVG.

Die derzeitige WVG-App wird künftig dem Echtzeitauskunftssystem angeschlossen, Kunden haben dann auf verschiedenen Auskunftsmedien einen minutengenauen Überblick, ob Verspätungen vorliegen oder der Bus pünktlich sein wird. Zudem werde die Barrierefreiheit im ÖPNV weiter ausgebaut, da alle Anzeiger über Taster verfügen, mit denen sich sehbehinderte Fahrgäste die Texte vorlesen lassen können. Für dieses Projekt werden im Parallelprojekt des Verkehrsverbund Region Braunschweig GmbH alle WVG-Busse mit echtzeitfähigen Bordrechnern ausgestattet und durch ein neues Betriebsleitsystem koordiniert.

Stadt Wolfsburg und WVG tragen 12,5 Prozent der Kosten, drei Viertel das Land

In den Bussen selbst werden künftig Monitore installiert, die den Fahrtverlauf sowie Anschlussmöglichkeiten und Umsteigepunkte darstellen. Die Kosten übernimmt das Niedersächsische Wirtschaftsministerium zu 75 Prozent, weitere 12,5 Prozent steuert der RGB dazu, die restlichen Kosten tragen Stadt Wolfsburg und WVG.

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