Feiertags-To-do

„Die Besinnlichkeit verlegen wir auch in diesem Jahr auf die Tage zwischen den Feiertagen.“

Woran denken Sie, wenn Sie an den Advent denken? Meine Wunschvorstellung sieht ungefähr so aus: Zuhause Kerzen anzünden, Tee trinken, Weihnachtsplätzchen verzehren, in Ruhe Karten schreiben und frühzeitig absenden, Geschenke liebevoll verpacken und dann und wann Weihnachtskonzerte und Adventsveranstaltungen besuchen. Die Realität sieht so aus, dass die Dezemberwochenenden vor den Feiertagen fast alle unweihnachtlich verplant sind. Jobmäßig ist mal wieder die Hölle los, die Weihnachtsplätzchen sind noch im Backbuch. Und wir wissen genau, dass wir die ellenlange To-do-Liste, die dafür sorgen soll, dass wir Heiligabend mit Baum, Braten und Geschenken präpariert sind, statt Spaghetti mit Tomatensoße servieren zu müssen, irgendwie – und ganz bestimmt mit Hilfe von Amazon und Co. – vor Dienstbeginn oder nach Feierabend abarbeiten. Bleibt nur zu hoffen, dass das eine oder andere Weihnachtskonzert an den Feiertagen stattfindet, nicht davor. Die Besinnlichkeit verlegen wir auch in diesem Jahr auf die Tage zwischen den Feiertagen. Das wird sonst echt zu stressig.

Wolfsburger Nachrichten stephanie.giesecke@bzv.de

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