Gifhorner schreibt über die Zukunft

Lesedauer: 2 Minuten
Dominik Ruder schreibt leidenschaftlich gern Bücher und hat bereits sieben veröffentlicht.Foto: Eske Hansen

Dominik Ruder schreibt leidenschaftlich gern Bücher und hat bereits sieben veröffentlicht.Foto: Eske Hansen

Gifhorn  Dominik Ruder (20) hat bereits zehn Kinder- und Jugendbücher geschrieben.

Es ist ein beachtlicher Stapel Bücher, den der 20-jährige Dominik Ruder vor sich liegen hat. Zehn Bücher hat der Gifhorner bereits geschrieben, sieben davon wurden veröffentlicht.

Sein erstes Buch schrieb er mit 17 Jahren nach einem Streit mit einer Freundin. „Ich ärgerte mich so sehr über einen Buchcharakter, dass sie schließlich vorschlug, selber ein Buch zu schreiben und es besser zu machen.“ Gesagt, getan. Innerhalb von drei Monaten schrieb er „Die Anhänger der Liebe“. Es folgten Kurzgeschichtensammlungen, Krimis und Science-Fiction-Romane. „Ich schreibe nach Idee, dabei ist das Genre unwichtig“, erklärt der Student die Abwechslung. Dabei wird er von vielem inspiriert. Serien, Fachbücher oder Gespräche bringen ihn immer auf neue Ideen, so der Hobby-Astronom. So hat er noch viele Einfälle für weitere Bücher auf dem Zettel.

Kommt er denn selber noch zum lesen? Momentan schaffe er nur die Fachliteratur seines Lehramtsstudiums. Neben dem Schreiben, Arbeit als Nachhilfelehrer, Ehrenamt bei einer Aufklärungsorganisation bliebe nicht mehr viel Zeit zum privaten Lesevergnügen. Seine Lieblingsautoren sind Joane K. Rowling, Rick Riordan und Suzanne Collins.

Der Nachwuchsautor ist bereits auf kleiner Lesereise. In Grundschulen liest er aus seinem Kinderbuch „Die Superfrucht“. „Ich möchte Kinder zum Lesen bringen“, sagt er über seine Motivation. Trotz seines Ehrgeizes soll das Schreiben sein Hobby bleiben.

„Es macht mir Spaß zu schreiben und mit meinen Lesern und Bloggern zusammen zu arbeiten“, sagt er. Seit einem Jahr arbeitet er mit einem Verlag zusammen, der ihn bei seiner Arbeit unterstützt.

Sein neuestes Buch steht bereits in den Startlöchern. In „Projekt Garta - Die Gründung (Band I)“ geht es um ein vielversprechendes Zukunftsszenario. Ein frustrierter Lokalpolitiker eine eigene Stadt gründet. In der „Stadt der Zukunft“ gibt es viele Technologien und zufriedene Bewohner. Doch ihre Zukunft ist bedroht. Viele Autoren beschreiben in ihren Science-Fiction-Romanen eine düstere Zukunft. Dominik Ruder ist da optimistischer. „Ich habe keine Angst vor der Zukunft, sondern freue mich drauf.“

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder