Feuerwehr erprobt Ernstfall an Hermann-Löns-Schule

Grußendorf.  In Grußendorf mussten die Einsatzkräfte einen Brand löschen und Personen retten. Die Schule zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis.

Bei der Feuerwehrübung in Hermann-Löns-Schule in Grußendorf galt es auch, Personen an den Rettungsdienst zu übergeben.

Bei der Feuerwehrübung in Hermann-Löns-Schule in Grußendorf galt es auch, Personen an den Rettungsdienst zu übergeben.

Foto: Bernd Behrens

„Rauch kommt aus dem Dach der Hermann-Löns-Schule, zwei vermisste Personen“ – dieser Notruf ging am Montag um 10.25 Uhr bei der Feuerwehr ein.

Als erste wurden die Feuerwehren in Grußendorf und in Stüde alarmiert. Zeitgleich wurden die Kinder der Grundschule von den Klassenlehrern aus der Schule zum Sammelplatz geleitet.

Feuerwehr-Einsatzleiter Matthias Fricke schickte umgehend Feuerwehrleute unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude zur Menschenrettung. Die weiteren vier Wehren Triangel, Dannenbüttel, Westerbeck, Neudorf-Platendorf und die SEG des DRK wurden alarmiert.

Gemeinsam löschten die rund 50 Einsatzkräfte den Brand. Die geretteten Menschen wurden anschließend vom DRK-Rettungsdienst versorgt.

„Wir wollten die Tagesalarmstärke und die Ausrückzeiten in solchen Gefahrensituationen testen“, berichtete Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit über die geplante Übung. Die Schulleiterin Laura Kirchner freute sich, dass die Lehrer die Evakuierung der 110 Kinder schnell, geordnet und in Ruhe durchgeführt haben. „Wir machen in jedem Jahr solch eine kleine Übung“, berichtete Schulleiterin Kirchner aus der Praxis.

Ausgearbeitet haben die Übung Holger Bellwend und Henrik Schreiber. Neben Milkereit waren sein Vorgänger Bernhard Ludewig und Tobias Trum kritische Beobachter.

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